Der Museumsgarten

Ursprünglich bestand der Garten des Fischerhofes aus einer Wiese mit Obstbäumen, auf der man Geflügel hielt und die Wäsche aufhängte. Das einzige Beet diente der Anzucht von Rüben und Kohlpflanzen, die anschließend auf die Felder gepflanzt wurden.

 

             Garten des Nachbarhofes Zenk, um 1943

Wegen der vielen Arbeiten in Haus, Stall und auf dem Feld fehlte der Bäuerin die Zeit für die Pflege eines Gemüse- und Ziergartens. Diese Situation war typisch für das Bamberger Land mit den vorwiegend kleinen Besitzgrößen. Anders als auf den großen Höfen im Norden Deutschlands spielte der bäuerliche Garten in Oberfranken nie die Rolle eines Statussymbols.


 

Gartengeschichte und historische Sorten


  

Unsere Gärten sind das Ergebnis einer über Jahrhunderte währenden Entwicklung mit Innovationen, Trends und Auslese. Gärten sind ein Teil unserer Kulturgeschichte, sie dienten der Ernährung und der medizinischen Versorgung, der Muße und als Statussymbol.
Die bunte Vielfalt in unseren Gärten stammt nur zu einem kleinen Teil aus unserer einheimischen Flora, sondern spiegelt die vielfältigen Kontakte zur anderen Kulturen wider. Die ältesten pflanzlichen „Einwanderer“ wurden von den Römern mitgebracht, danach spielte der Orient eine große Rolle. Es folgten Pflanzen aus Amerika, Afrika und dem Fernen Osten.

Über Herkunft der Gartenblumen und Zeit ihrer Einwanderung informieren unsere Themenbeete mit einer Vielzahl von Sorten.

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