Beschreibung des Forschungsprojekts

„Regionaltypisches Kleidungsverhalten seit dem 19. Jahrhundert. Entwicklungen und Tendenzen am Beispiel Oberfranken“

Illustration Beteiligte ForschungsprojektDie hauptbeteiligten Wissenschaftlerinnen des Projektes: Prof. Bärbel Kerkhoff-Hader (r.), Dr. Birgit Jauernig (l.) und Meike Königstein M.A. (2.v.r.) im Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel. Das Museum, vertreten durch Dr. Sabine Zehentmeier (2. v. l. auf dem Bild), ist eines von zehn oberfränkischen Museen, die ihre Beteiligung zugesichert haben.

(Quelle: Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel/Yvonne Müller)


Steckbrief


Hauptbeteiligte Institutionen:
Bauernmuseum Bamberger Land (Träger: Landkreis Bamberg) und das Fach Europäische Ethnologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Titel des Projektes: Regionaltypisches Kleidungsverhalten seit dem 19. Jahrhundert – Entwicklungen und Tendenzen am Beispiel Oberfranken

Dauer: 3 Jahre

Projektleitung: Dr. Birgit Jauernig

Wissenschaftliche Betreuung: Prof. Dr. Bärbel Kerkhoff-Hader

Mitarbeiterin: Meike Königstein M.A.

Kooperationspartner: Trachtenberatung Oberfranken, Oberfränkisches Textilmuseum Helmbrechts, Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz, Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, Fränkische-Schweiz-Museum Tüchersfeld, Pfalzmuseum Forchheim, Gerätemuseum des Coburger Landes Alte Schäferei Ahorn und weitere Museen mit Textilbeständen aus dem Raum Oberfranken

Ansprechpartnerin: Dr. Birgit Jauernig

Finanzielle Unterstützung: VolkswagenStiftung und Oberfrankenstiftung


Zielbestimmungen

  1. Sammlung, Zusammenführung und Langzeitarchivierung von Informationen zur regionaltypischen historischen Kleidung aus den oberfränkischen Beständen in digitaler Form
  2. Digitale Publikation der relevanten (Meta-) Daten und die Vernetzung mit anderen Sammlungen deutschland- u. europaweit durch die Europeana, die Deutsche Digitale Bibliothek und das BAM-Projekt
  3. Auswertung der Daten und die Publikation der Ergebnisse zum regionalen Kleidungsverhalten im 19. Jahrhundert
  4. Kontextualisierung der Daten in Hinblick auf die Entwicklung der Trachtenerneuerungsbewegung und den damit verbundenen modernen Gesellschaftsprozessen im 20. und 21. Jahrhundert.


Forschungsleitfragen (Auszug)


Teil I

  • Welche Kleidungsstücke wurden wo, wann, von wem und zu welchen Anlässen getragen?
  • Lassen sich regionale Unterschiede feststellen?
  • Woher kommen die verwendeten Materialien?
  • Wie haben sich bestimmte Vorlieben ausgebreitet und warum?


Teil II

  • Was ist ‚Tracht‘ heute?
  • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den ‚ erneuerten Trachten‘ und dem Kleidungsverhalten im 19. Jahrhundert?
  • Welche gesellschaftlichen Prozesse liegen dem Wunsch nach ‚erneuerten Trachten‘ zugrunde?

Bauernmuseum

Forschungsprojekt